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Ohne Gas kein Glas? Nicht bei Glas Star! – Die Folgen des Ukraine Kriegs für die Glasindustrie

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Ohne Gas kein Glas? Nicht bei Glas Star! – Die Folgen des Ukraine Kriegs für die Glasindustrie

Die Folgen des Ukraine-Kriegs sind derzeit überall zu spüren. Sowohl Endverbraucher als auch die Industrie leiden massiv unter explodierenden Energiepreisen, eine Besserung ist zumindest kurzfristig nicht in Sicht. Als Teil der besonders energieintensiven Glasbranche sind die Auswirkungen des Kriegs auch bei Glas Star bemerkbar. Denn bei der besonders energieaufwendigen Glasherstellung ist viel Erdgas und Elektrizität erforderlich, die Kostenexplosion für Strom und Gas sind unmittelbar. Zudem kommen auch noch Sorgen um die Erdgaslieferungen an sich und ein möglicher Lieferstopp Russlands hinzu, welcher katastrophale und existenzbedrohende Folgen für die gesamte Glasindustrie hätte. Ohne Gas kein Glas? – nicht bei Glas Star! Als Reaktion auf die aktuelle Situation wurden sofort Vorsorgemaßnahmen eingeleitet, unsere Lager sind gefüllt und es kann ohne größere Preissteigerungen geliefert werden. Allerdings konnten nicht alle Glasbetriebe so souverän reagieren, ein ganzer Industriezweig ist in Gefahr. Doch warum ist speziell die Glasindustrie so stark vom aktuellen Konflikt betroffen und welche Folgen hätte ein Versorgungsengpass für die Branche?

 

Was ist die aktuelle Situation?

Das Steigen der Energiepreise durch den Ukrainekrieg geht weiter und kein Ende ist in Sicht: Importierte Energie war im Februar mehr als doppelt so teuer als im Vorjahresmonat. Für Unternehmen bedeutet dies eine Belastung, die nur schwer ohne Eingreifen des Staates gestemmt werden kann. Vor allem für besonders energieintensive Industriebranchen erweist sich die Preisexplosion als zunehmend existenzbedrohend. Zwar hat die Bundesregierung bereits Entlastungen in Form eines umfassenden Maßnahmen-Paketes beschlossen, der Industriesektor findet dabei allerdings im Vergleich zu den privaten Endverbrauchern kaum Berücksichtigung. Die vorzeitige Streichung der EEG-Umlage ist für die Industrie zwar gut, aber im Vergleich zu dem drastischen Anstieg der Strom- und Gaspreise lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein.  Um die Belastung durch den Preisanstieg auszugleichen, sind für die Wirtschaft dringend weitere Entlastungen notwendig.

Die Glas-Produktion geht trotz Ukraine Krieg weiter.

Warum ist die Glasindustrie so stark abhängig von Gas?

Die Glasindustrie ist eine besonders energieintensive Branche. Dies liegt vor allem daran, dass die zur Glasherstellung verwendeten Glasschmelzwannen kontinuierlich das ganz Jahr und rund um die Uhr laufen und dabei auf über 1.500 Grad Celsius erhitzt werden müssen. In Deutschland temperiert man derzeit zu 75 Prozent mit Erdgas, den Rest mit Elektrizität.  Zum Verständnis: die Schmelzwannen müssen ständig auf einer hohen Temperatur gehalten werden, da eine Temperaturdrosselung starke Schäden an den Schmelzöfen hervorrufen würde. Dafür ist viel Energie in Form von Gas und Strom erforderlich. Die Glaswannen für eine gewisse Zeit abschalten und auf preiswertes Gas warten ist also nicht möglich. Ein Versorgungsengpass käme somit einer Katastrophe für die deutsche Glasindustrie gleich. Eine Temperaturbegrenzung oder gar Abstellen des Feuers würde zu einer irreversiblen Schädigung der Glaswannen führen und hätte einen Produktionsausfall zur Folge. Der explosionsartige Kostenanstieg macht es allerdings immer komplizierter, die Glasschmelzwannen wirtschaftlich zu betreiben und erweist sich für einige Unternehmen bereits jetzt existenzbedrohend. Eine gesamte Industriebranche ist in Gefahr. Könnten die Schmelzöfen der deutschen Glasindustrie also bald kalt sein?

 

Ist ein Stopp der Gaslieferungen derzeit wahrscheinlich?

Die besonders auf Energie basierende Glasindustrie hat derzeit nicht nur mit den hohen Strom- und Gaspreisen schwer zu kämpfen. Hinzu kommt die ständige Sorge eines Lieferstopps durch Russland und daraus folgende Versorgungsengpässe. Ein mögliches Energieembargo durch die EU sowie die Ankündigung Putins, dass Energiekunden wie Deutschland Gas künftig nur noch in Rubel bezahlen können, bereiten der Glasindustrie aktuell mehr als nur Kopfzerbrechen. Die Lage ist und bleibt unkalkulierbar. Aktuell gebe es laut Bundesregierung keine Versorgungsengpässe und die Versorgungssicherheit sei gewährleistet. Um sich dennoch auf ein mögliches Ende der Erdgaslieferungen durch Russland vorzubereiten, hat die Bundesregierung vor wenigen Tagen beschlossen, den nationalen Notfallplan für die Gasversorgung einzuleiten. Dieser soll garantieren, dass die Versorgung mit Erdgas auch nach einem Lieferstopp gewährleistet wird. Würde es tatsächlich zu einem Abdrehen des Gashahns durch Russland kommen, würde ein Grundproblem allerdings bestehen bleiben: Deutschland verfügt zwar über Gasvorräte, diese würden aber nur eine begrenzte Zeit reichen und diese sind auch eher als Wintervorrat angedacht. Dazu kommt, dass eine 100% Versorgungssicherheit lediglich für private Endverbraucher garantiert werden kann, während es für die Industrie deutlich schwieriger aussieht. Aktuell fällt etwa ein Drittel des Erdgasverbrauchs auf die Industrie, eine Menge, die nicht komplett aus den Speichern ersetzt werden könnte.

Glas Star liefert trotz Krise ohne Lieferverzögerungen.

Welche Vorsorge-Maßnahmen hat Glas Star getroffen?

Die Auswirkungen des Kriegs bringen eine ganze Industriebranche in Gefahr. Für viele Glasbetriebe ist die Situation bereits jetzt gefährdend.  Im Gegensatz zu anderen Betrieben war Glas Star allerdings in der Lage, frühzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um wie gewohnt und ohne Preissteigerungen liefern zu können. Die Lager sind gefüllt, die Schmelzwannen sind heiß und die Produktion läuft wie gewohnt. Da die derzeitige Situation allerdings unkalkulierbar bleibt, gibt es zusätzlich aktuell die Möglichkeit, gewünschte Glasprodukte jetzt vorzubestellen und bei Glas Star zu lagern, um das Risiko noch weiter zu senken und potenziell auftretenden Preissteigerungen vorzubeugen. Auf eine Verschlechterung der aktuellen Situation hat sich Glas Star also bestens vorbereitet, das gesamte Sortiment ist zu gewohnten Preisen verfügbar und die angegebenen Lieferzeiten können eingehalten werden. Wir aktualisieren die Produktangaben im Onlineshop dauerhaft, so dass Sie immer mit korrekten und ehrlichen Angaben versorgt werden. Produkte die als lieferbar angezeigt werden, sind auch definitiv lieferbar. Darauf können Sie sich bei Glas-Star verlassen! Eventuell nicht lieferbare Produkte oder veränderte Lieferzeiten werden sofort aktualisiert.

 

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